Strassen und Wege auf den Kanaren.

Die Qualität des Strassennetzes auf den Kanarischen Inseln reicht von hervorragend bis stark gewöhnungsbedürftig.

Grundsätzlich verfügen die Inseln des Archipels über ein gut ausgebautes System an Strassen und Wegen. Sie gelangen sicher von einem Ort zum nächsten und auch die meisten der beliebten Badestrände sind völlig komplikationslos mit dem Mietwagen zu erreichen. Etwas kritischer sind die kleinen, die etwas abgelegeneren Dörfer, Urbanisationen und Sehenswürdigkeiten der Inseln.

Für einen ungeübten oder ängstlichen Autofahrer kann ein Ausflug, z.B. nach Cofete auf Fuerteventura, zu einem echten Abenteuer werden. Dabei sind Angst und Sorge - normalerweise - völlig unnötig. Die Autofahrer auf den Kanaren sind höflich und achten aufeinander. Wenn Sie sich an die Verkehrsregeln und Gepflogenheiten halten, dann fahren Sie gut und sicher.

Auf den Kanaren sind die Strassen und Wege in drei Kategorien unterteilt. Die Kategorie A ist die höchste, C die niedrigste.

Strassen der Kategorie A.

Strassen der obersten Kategorie (A) verbinden die großen Ortschaften und Urlaubsorte miteinander. Diese Strassen sind vergleichbar mit den Autobahnen, Bundes- und Landstrassen in Deutschland. Diese Strassen sind gut bis sehr gut, meist mehrspurig, zumindest aber großzügig ausgebaut.

Strasse der Kategorie A auf den Kanaren.

Die FV-2 auf Fuerteventura ist teilweise als Autobahn ausgebaut. Sie ist eine Strasse der Kategorie A.

Wie auch in Deutschland gilt die Faustregel: Je kleiner die Nummer der Strasse ist, desto bedeutender (und damit verkehrstechnisch besser ausgebaut) ist die Strasse. Die FV-2 auf Fuerteventura ist also bedeutender als die GC-60 auf Gran Canaria oder gar die TF-463 auf Teneriffa.

Strassen der Kategorie B.

Eine Strasse der zweithöchsten Kategorie B ist eine asphaltierte Strasse, entweder innerorts oder als Verbindung zwischen den Ortschaften, die etwas abseits der üblichen Touristenziele liegen.

Strassen der Kategorie C.

Dies ist die niedrigste Kategorie der Strassen auf den Kanaren. Strecken dieser Kategorie sind zumeist befestigte Schotterpisten. Sie verbinden die Dörfer und Urbanisationen auf den jeweiligen Inseln mit den besser ausgebauten Strassen.

Strasse der Kategorie C auf den Kanaren.

Eine typische Strasse der Kategorie C - eine befestigte Schotterpiste.

Die Strassen dieser Kategorie C stellen für Sie und Ihren Mietwagen eine Art Grenze dar. Alles was nach 'C' käme, ist für Sie tabu oder geht auf eigenes Risiko, ist versicherungstechnisch nicht abgedeckt. Es sind die kleinen Wege und Feldwege, die oft das letzte Stück zum Ziel, wie z.B. der einsamen Badebucht, ausmachen. Es könnte für Sie teuer werden, dieses letzte Stück - die paar wenigen Meter - zu fahren, statt zu laufen.

Wichtig wenn Sie ein Auto mieten.

Die meisten Autoverleiher und deren Versicherung haften nicht für Schäden, die abseits von befestigten Strassen an den Mietwagen entstehen. Meiden Sie also bitte Feldwege, holprige Zufahrten oder grobsteinige Strandzubringer.

Schäden an z.B. Reifen oder Ölwanne sind von der normalen Vollkasko (CDW) ausgenommen. Es empfiehlt sich vor Ort eine sogenannte Super-CDW hinzu zu kaufen. Diese kostet nur ein paar Euro, hat aber auch noch einige weitere Vorteile.

Unter Allgemeine Infos zu Mietwagen und Mietwagen Tipps finden Sie weitere, detailliertere Erklärungen.

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Bei der Anmietung eines Fahrzeugs auf den Kanaren müssen Sie eigentlich immer eine Kreditkarte vorlegen und Sie benötigen sie auch zur Buchung.

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